MARIENPARK-KLINIK GMBH
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FA f. Chirurgie, Unfallchirurgie, orthopädische Unfallchirurgie. Wünschenswert wären die Zusatzbezeichnungen: Chirotherapie, Handchirurgie
Dr. med.
Dieter Haack
Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie, Chirotherapie, Sportmedizin, Tauchmedizin,
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Das Therapiekonzept bei Arthrose - Knorpelaufbau
in der MarienPark Klinik
   
         

Bei der Therapie muss das Ausmaß Ihrer Beschwerden, Ihre funktionellen Beeinträchtigungen und das Stadium der Arthrose berücksichtigt werden.

Nach einem ausführlichen Gespräch und einer klinischen Untersuchung einschließlich der Beurteilung von Röntgenaufnahmen und MRT-Bildern wird mit Ihnen unser Vorschlag für ein Therapiekonzept Ihrer Arthrose erarbeitet.

Die Möglichkeiten der Therapie sind vielfältig.

Bei einer beginnenden Arthrose mit vorwiegender Reizung des Gelenkes kommt die Anwendung von Medikamenten mit entzündungshemmende Substanzen oder Injektion entzündungshemmender Wirkstoffe in Frage.

Ist es bereits zu einer Ausdünnung des Knorpels gekommen so müssen Methoden angewandt werden, die einen Knorpelaufbau oder Regeneration bewirken.

Zum einen kann Hyaluronsäure in das Gelenk injiziert werden, um eine bessere Versorgung des Knorpels mit Baustoffen zu erreichen. Da die intraartikuläre Injektion von Hyaluronsäure in erster Linie die Gelenkschmierung bedeutend verbessert und die Reibung im Gelenk beträchtlich reduziert, ist hier der Effekt der Injektion bei Patienten mit Belastungsbeschwerden oft am schnellsten (viele Patienten berichten über eine manchmal "dramatische" Verbesserung bereits unmittelbar nach der Injektion).

Bei der Arthroseentstehung zeigt sich eine erniedrigte Viskosität der Synovialflüssigkeit mit einer Verminderung der Hyaluronsäureanteile, so dass letztlich die Knorpelschädigung weiter fortschreitet.
Das entscheidende therapeutische Konzept stellt also dar, den Anteil von  Hyaluronsäure im Gelenk durch Injektion von Hyaluronsäure zu vermehren und damit die Oberflächenschicht des Knorpelgewebes, die einen hohen Anteil an Hyaluronsäure hat, erneut aufzubauen. Diese Knorpeloberflächenschicht ist ständigem Verschleiß ausgesetzt und muss daher laufend erneuert werden. Am besten unterstützt durch direkte Injektion von Hyaluronsäure.

Mittlerweile ist aber nachgewiesen, dass durch die Zufuhr von Hyaluronsäure in das Kniegelenk auch die Eigenproduktion von Knorpelgrundsubstanz durch die Knorpelzellen selbst angeregt wird. Die schmerzlindernde Wirkung der Hyaluronsäure bei Arthrose des Hüft- und Kniegelenkes ist mittlerweile zweifelsfrei belegt. Die gesetzlichen Kassen übernehmen die Behandlung mittels Hyaluronsäure leider nicht

Grundsätzlich ist bei  beginnender Arthrose ist die Behandlung mit intraartikulären Injektionen von Hyaluronsäure effektiver als bei einer Arthrose im "Endstadium"; die Therapie um so wirksamer ist, je mehr Gelenkknorpel im Gelenk noch vorhanden ist.

Allerdings haben wir auch bei schon höhergradigen Arthrosen noch ganz verblüffend gute Erfolge mit intraartikulären Injektionen von Hyaluronsäure erzielen können.

Darüber hinaus kann die Arthrose mit Magnet- Resonanz- Therapie behandelt werden. Elektromagnetische Wellen stimulieren den Knorpel zu Regeneration und Wachstum. Dieser Effekt ist ebenso wie der Effekt die Injektion von Hyaluronsäure wissenschaftlich nachgewiesen.

Je nach Stadium und Beschwerden muß zwischen den einzelnen Therapien abgewogen werden.
Wir beraten Sie gerne über die Möglichkeiten der Therapie in Ihrem individuellen Fall.

Sollten aber die Konservativen Möglichkeiten erschöpft sein, sind ggf. wohlüberlegt operative Maßnahmen zur Wiederherstellung der Gelenkfunktion in Erwägung gezogen werden.

         
         
         

Dr. med.
Alfred-Viktor FEHLERT
Facharzt für Chirurgie,
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Dr. med. Alfred-Viktor FEHLERT
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Hr. Hanno SCHIER
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