MARIENPARK-KLINIK GMBH
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Facharzt für Chirurgie,
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Hr.
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Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie,
arthroskopische
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Nachfolger gesucht z. B.:

FA f. Chirurgie, Unfallchirurgie, orthopädische Unfallchirurgie. Wünschenswert wären die Zusatzbezeichnungen: Chirotherapie, Handchirurgie
Dr. med.
Dieter Haack
Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie, Chirotherapie, Sportmedizin, Tauchmedizin,
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01. PORTSYSTEM - Allgemeine Information:

Es ist bekannt, dass viele Patienten über einen längeren Zeitraum Infusionen brauchen, dabei werden die stark beanspruchten Venen auf das äußerste strapaziert. Schmerzhafte Venenentzündungen und oft nicht mehr nutzbare Gefäße sind häufig die Folge. Über 25 Jahren verwenden die Mediziner zur Schonung der empfindlichen Venen ein Kathetersystem, das einen dauerhaften Zugang zur Vene ermöglicht und erlaubt die aggressiven Therapien, z. B. eine Chemotherapie relativ komplikationslos und vor Allem dauerhaft durchzuführen.


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02. PORTSYSTEM - Begriffserklärung:

Ein Portkatheter ist ein permanentes Kathetersystem, das aus einem stabilen flachen Ballon und einem Röhrchen (Katheter) besteht, medizinisch-technisch gesehen besteht es aus: - Injektionsport oder Kammer,
- Kathetersperrsystem,
- venösem Katheter.
Der Portkatheter wird vollständig in das Unterhautfettgewebe an der rechten oberen, vorderen Brustkorbhälfte versenkt und der Katheter in die Vena sibclavia in der Nähe zur oberen Hohlvene gelegt. Das subcutan implantierte Gehäuse ist mit einer stabilen und nadelresistenten Silikonmembran versehen. Das Gehäuse lässt sich von außen meistens gut ertasten und die Membran mit einer Spezialnadel anstechen. Der Portkatheter verbleibt im Körper einige Monate bis Jahre und lässt viele Komplikationen nicht zu. Man denkt vor Allem an die Infektionen mit Entzündungen der Venen, sowie an die Fehler bei der Infundierung (Parainfusion).


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03. PORTSYSTEM - Indikation und Kontraindikation zur Portanlage:

Indikationen zur Anlage eines venösen Portkatheters sind:?

- systemische Chemotherapie,

- TPN (parenterale Ernährungstherapie) über längere Zeiträume,

- Notwendigkeit wiederholter intravenöser Applikation von Arzneimitteln,

- Blutentnahme,

- Bluttransfusionen.


Die Implantation verbietet sich bei:

- Verdacht auf lokale Infektion,

- Bakteriämie / Septikämie,

- Allergieverdacht auf Silikon, Titan, Polyurethan,

- bekannten Unverträglichkeitsreaktionen nach Implantation von Portkathetersystemen.


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04. PORTSYSTEM - Portkatheter und Lebensqualität:

Das Portkathetersytem erlaubt jedem Patienten trotz der oft schweren Krankheiten ein normales Leben zu führen. Es bietet die Möglichkeit, Patienten auf schonende Art und Weise intravenös zu ernähren und medikamentös zu versorgen, schmerzstillende Medikamente und Chemotherapeutika rund um die Uhr ohne Lebensqualitäts- und Aktivitätsverlust zu verabreichen.


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05. PORTSYSTEM - Betäubung:

Die Implantation von Port-Systemen wird fast ausnahmslos in Lokalanästhesie und sehr oft ambulant (deutlich steigernde Tendenz) durchgeführt.


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06. PORTSYSTEM - Portimplantation - Operation:

Nach der Hautdesinfektion (Entkeimung) und lokaler Betäubung wird ein ca. 2 cm großer Hautschnitt gemacht und die Porttasche vorbereitet. Danach Punktiert der Chirurg die Vena subclavia und befestigt den Katheter darin. Der letzte wird mit der Porttasche verbunden und das System an den Weichteilen unter der Haut gesichert. Danach erfolgt die Hautnaht und steriler Verband. Chirurgischer Eingriff ist in der Regel nach 35 – 40 Minuten zu Ende.


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07. PORTSYSTEM - Komplikationen:

- Die häufigsten Komplikationen bei Portkathetern ist mit Abstand die Infektion (Hautkeime!!!).

- Die Katheterokklusion (Verstopfen des Systems) ist bereits die zweithäufigste Komplikation.

- Die Anwendungsfehler bilden eine Gruppe von typischen Folgen wie Thromboisierung, Katheterrupturen und zerstörte Membranen.

- Weitere Komplikationen liegen im Bereich der Punktion, des An- und Abschlusses und der Applikation. Ebenso werden häufig die notwendigen strengen hygienischen Kautelen nicht eingehalten.

- OP-Komplikationen sind eher selten, Unverträglichkeiten treten meistens nur bei Kunststoff-Ports auf.


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08. PORTSYSTEM - Umgang mit Portsystemen:

Der Umgang mit dem Portsystem wird von einem geschulten Personal erklärt und überwacht.


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09. PORTSYSTEM - Weitere Portsystemen:

Weitere Portsysteme:

- Arterielles Portsystem wird bei der regionalen/lokalen Chemotherapie bei Lebermetastasen eingesetzt,

- Intrathekales Portsystem verwendet man "innerhalb der Dura mater“ auschließlich zur Schmerztherapie,

- Peritonealkatheter werden zur Punktion des überflüssigen Bauchwasser (Aszitespunktion) oder auch zur Verabreichung von Zytostatika bei Peritonealkarzinosen (Krebszellenaussat im Bauchraum) verwendet.?


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