MARIENPARK-KLINIK GMBH
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Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie,
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FA f. Chirurgie, Unfallchirurgie, orthopädische Unfallchirurgie. Wünschenswert wären die Zusatzbezeichnungen: Chirotherapie, Handchirurgie
Dr. med.
Dieter Haack
Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie, Chirotherapie, Sportmedizin, Tauchmedizin,
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von Hauttumoren
01. HAUTTUMORE - Allgemeine Information:


Die Hauttumore (sowohl gutartige Veränderungen, wie z.B. "Alterswarzen", als auch bösartige Hautveränderungen, wie weißer Hautkrebs: Basaliom, Spinaliom und schwarzer Hautkrebs = Malignes Melanom) sind in den westlichen Industrieländern weitgehend bekannt und haben in der letzten Zeit in der Zahl sogar zugenommen. Die Entfernung von den gutartigen Hautveränderungen, wie z.B. "Alterswarzen" oder kleine Fibrome (kleine gestielte Hautauswüchse), werden häufig aus rein kosmetischen Gründen entfernt. In anderen Fällen entfernt man die Hautveränderungen, weil sie verdächtig aussehen. Die Mediziner empfehlen solche unklare Hautauffälligkeiten zu entfernen und mit einer feingeweblichen Untersuchung zu klären, ob möglicherweise bösartige Zellveränderungen vorliegen, dabei denken die Ärzte an die Leberflecke (Muttermale), die sich plötzlich verändern können. Die Operation der bösartigen Tumoren wird beim Bedarf durch andere Arten der Therapie ergänzt, vor allem mit Medikamenten oder Bestrahlung.


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02. HAUTTUMORE - Gutartige Tumoren - Fibrome:


Kleine Hautsäckchen, die mit einem schmalen Stiel mit der Hautoberfläche verbunden sind (sogenannte Fibrome) kann der Hautarzt nach örtlicher Betäubung und Desinfektion entfernen.


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03. HAUTTUMORE - Gutartige Tumoren - Seborrhoische Keratosen:


Die Alterswarzen (Seborrhoische Keratosen) sind meist bräunliche, erhabene Hautveränderungen mit zerklüfteter Oberfläche, die vor allem im Gesicht und am Rumpf auftreten. Entfernt werden sie nach örtlicher Betäubung und Hautdesinfektion mit verschiedenen Instrumenten von der Hautoberfläche. Zurzeit wird sehr gerne die Lasertherapie angewendet, eine Wundnaht ist dabei nicht notwendig.


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04. HAUTTUMORE - Gutartige Tumoren - Atherome:


Atherome (Grützbeutel) sind mit weißlichem Talg gefüllte Hohlräume (Zysten), die sich oft am behaarten Kopf oder am Körperstamm befinden. Nach einer örtlichen Betäubung und einem Schnitt mit dem Skalpell werden diese Zysten im Ganzen mit ihrer Hülle entfernt und der entstandene Defekt mit wenigen Stichen vernäht.


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05. HAUTTUMORE - Muttermale:


Muttermale werde in einer großen und komplexen Gruppe rundlicher Hautveränderungen untergebracht, die durch eine lokale und stärkere Pigmentation breit bekannt sind. Sie erscheinen bei der Geburt oder im Laufe der Zeit und wachsen proportional mit dem Körperteil wo sie sich befinden. Eine Bildbeschreibung, bzw. eine Definition der Muttermale zu geben ist sehr schwer, weil sie verschiedene Form und Größe aufweisen können. Manchmal sind sie gewölbt, manchmal sind ganz flach. Die Oberfläche kann glatt oder körnig, gelblich oder dunkelbraun sein. Sie sind gutartig und zur Entwicklung einer bösartigen Veränderung kommt es durch die sich ständig wiederholenden mechanischen Reize oder Mikrotrauma.


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06. HAUTTUMORE - Entwicklung zum Melanom:


Die Entwicklung eines Muttermales zu einem Melanom kann man nicht voraussagen. Der Verdacht auf bösartige Veränderung der Muttermale besteht wenn auf den Muttermalen folgende Veränderungen entstehen:
- die Veränderung der Pigmentation (das Muttermal wird dunkler / bleicher),
- es kommt zu Blutungen oder kleiner Wunden,
- es entstehen Muttermalirritationen,
- Muttermale verformen sich, werden gewölbt, wachsen unregelmäßig.
- Muttermale, die in sehr großer Zahl auftreten, größer als 5 mm sind oder unregelmäßig begrenzt oder gefärbt sind, gelten als kontrollbedürftig.


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07. HAUTTUMORE - Melanom:


Gegenüber den gutartigen Hautpigmentierungen wie Muttermale steht der bösartige Hauttumor - Melanom (schwarzer Hautkrebs). Er ist dunkelbraun oder schwarz und diese Farbe entsteht durch die Anhäufung vom Melanin. Die Melanome entwickeln sich in 50 bis 70 Prozent aus den pigmentierten Muttermalen und wachsen zerstörend in die Breite und Tiefe, bilden aber auch die Tochtergeschwüre (Metastasen) aus.


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08. HAUTTUMORE - Basaliom:


Die häufigsten bösartigen Hauttumoren sind die sogenannten Basalzellkarzinome (auch Basaliome genannt), die meist auf vorher unveränderter Haut entstehen. Sie wachsen zerstörend in die Breite und Tiefe, bilden aber anders als der gefürchtete schwarze Hautkrebs (Melanom) nie Tochtergeschwüre. Mit der vollständigen operativen Entfernung dieser Hauttomore (unter einem Mikroskop muss ein tumorfreier Rand mit Sicherheitsabstand nachgewiesen sein) ist somit der Fall meist ausgestanden. Die Basaliomen können in der Regel problemlos in der Hautarzt-Praxis ambulant entfernt werden. Bei rechtzeitiger Entfernung besteht eine nahezu 100%ige Heilungschance.


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09. HAUTTUMORE - präventive Operation:


Präventive Muttermalentfernung wird in der Regel nicht gemacht, weil der Hautmelanom, trotz der Entstehung pigmentierter Muttermale, eine relativ seltene Krankheit ist (das Melanom vertritt nur 4% unter den bösartigen Hauttumoren).
Zur Behandlung des schwarzen Hautkrebses stehen spezialisierte Hautarztpraxen oder -zentren zur Verfügung, wo es ein Programm der Melanombehandlung gibt.


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10. HAUTTUMORE - Vorgehen nach der Diagnose:


Nach der Entdeckung der verdächtigen Hautveränderungen sollten einen Chirurgen oder Hautarzt aufsuchen. Er wird: die Lokalisation, Größe, Form, Umfang, Konsistenz, Grenze zur benachbarten Strukturen, die Beweglichkeit zur Haut und schmerzliche Empfindlichkeit interessieren, er wird die regionale Lymphknoten untersuchen und wird den verdächtigen Hautbereich operativ entfernen und unbedingt zu einer pato-histologischen Untersuchung schicken damit eine richtige Diagnose gestellt werden kann. Die Untersuchungsresultate bestimmen die weitere Taktik (es kann evtl. eine Nachresektion oder eine ergänzende Medikamententherapie notwendig sein).


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11. HAUTTUMORE - Betäubung:


Die Eingriffe werden in der Regel in örtlicher Betäubung vorgenommen.


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12. HAUTTUMORE - Dauer der Operation:


Die Entfernung gutartiger Hauttumore oder verdächtiger Leberflecke dauert nur wenige Minuten. Die Entfernung eines Basalzellkarzinoms oder eines Melanoms kann länger dauern, je nachdem wie weit die mikroskopischen Resektionsrände tumorfrei sind, oder wie aufwendig sich der anschließende Hautdefektverschluss gestaltet.


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13. HAUTTUMORE - Operation - Risiko:


Das Operationsrisiko ist bei Entfernungen von Hauttumoren in örtlicher Betäubung sehr gering. Über extrem seltene Komplikationen wie Nachblutungen, Infektionen oder Wundheilungsstörungen informiert der Arzt den Patienten vor dem Eingriff umfassend.


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14. HAUTTUMORE - Nach der Operation:


Nach dem Eingriff und dem Anlegen des Verbandes kann man in der Regel die Praxis oder Klinik verlassen. Der Arzt wird genaue Anweisung zum Verbandswechsel, zur Entfernung der Nähte und evtl. zur notwendigen Nachbehandlung geben.


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